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Wolfgang Goethe,
Faust Teil 1.
Was du ererbt von deinen Vätern hast,
Erwirb es, um es zu besitzen. (Faust) |
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Albert Einstein,
Mein Weltbild,
Ullstein (1977).
Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbarer Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, dass er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist. Er muss einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und was moralisch gut ist. Sonst gleicht er mit seiner spezialisierten Fachkenntnis mehr einem wohl abgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Geschöpf. Er muss die Motive der Menschen, deren Illusionen, deren Leiden verstehen lernen, um eine richtige Einstellung zu den einzelnen Mitmenschen und zur Gemeinschaft zu erwerben. |
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Ken Wilber
,
Das Wahre, Schöne, Gute,
S. Fischer Verlag (2002).
Um das Ganze verstehen zu können, muss man die Teile verstehen. Um die Teile zu verstehen, muss man das Ganze verstehen. Das ist der Zirkel des Verstehens.
Man geht vom Teil zum Ganzen und wieder zurück, und in diesem Tanz des Erkennens, in diesem erstaunlichen Zirkel des Verstehens erwacht man zu Bedeutung, Wert und Vision. Dieser Kreislauf des Verstehens geleitet uns, fügt die Stücke zusammen, heilt die Brüche, verbindet die auseinander gerissenen Teile, macht den Weg vor uns hell in einer ausserordentlichen Bewegung vom Teil zum Ganzen und wieder zurück, wobei Heilung bei jedem Schritt geschieht und Gnade der köstliche Lohn ist. |
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Mihaly Csikszentmihalyi
, Flow im Beruf, Klett-Cotta (2003).
Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass junge Leute, die sich eine von Herausforderungen und harter Arbeit gekennzeichnete Lebenswiese zu eigen machen, mit dem, was sie tun, glücklicher und zufriedener sind als andere. Dagegen sind alle anderen traurig, lustlos und ängstlich, die das blosse Vergnügen vor die wirkliche Freude setzen – die ihre gesamte Freizeit mit Herumhängen und Fernsehen verbringen.
Es trifft zu, dass flow, verglichen mit Spass oder Vergnügen, mehr Bemühungen voraussetzt, denn Freude ist wie gesagt an den Einsatz psychischer Energie gebunden. Der Irrtum steckt in der Überzeugung, dass Bemühung oder Anstrengung als solche „schlimmer“ sein müsse als Spass oder Vergnügen. Die schöne hölzerne Schultür in dem Dorf im entlegensten Transsilvanien, aus dem meine Familie stammt, trägt als Inschrift einen Ausspruch von Cato: “Das Wissen hat bittere Wurzeln, aber seine Früchte sind süss.“ Leider ist die Überzeugung weit verbreitet, dass Lernen nicht nur hart, sondern regelrecht bitter sein müsse. In Wirklichkeit ist es aber die Form des Unterrichts, die in der Regel bitter ist, nicht das Lernen selbst.
Viele anspruchsvolle und komplexe Aufgaben, die wir in unserem Alltag ausführen müssen, sind so schlecht konzipiert, dass sie Angst oder Langeweile auslösen, anstatt flow zu bewirken.
Die meisten Leute haben Freude an ihrer Arbeit, wenn sie ihnen flow-Erfahrungen einträgt; zu wenige Jobs sind aber so konzipiert, dass sie solche Erfahrungen überhaupt möglich machen. |
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Konfuzius
sprach:
”Das Alte zu erforschen und das Neue abzuleiten macht einen Lehrer aus.“ |
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Gertrud Höhler
, Warum Vertrauen siegt, Econ (2003).
In unberechenbaren Zuständen geht zuerst das verloren, was uns aus diesen befreien könnte: das Vertrauen. Wir verstehen also: Vertrauen braucht, um zu überleben, ein gewisses Quantum an berechenbaren Fakten. Wo jede Verlässlichkeit der Umstände sich verflüchtigt, können wir zwar mit den Menschen zusammenrücken, die uns vertrauter sind als die Umstände. Aber der Mut, durch offensives Vertrauen die Krise zu wenden, fehlt den meisten. Das Risiko Vertrauen wird unvertretbar.
Wenn Vertrauen auf sich Zuverlässigkeit richtet, dann heisst das zum Beispiel in Erziehungs- und Lernverhältnissen: Die Sanktionen, die für Regelverstösse angekündigt werden, treffen auch tatsächlich ein. Der Erzieher wird so glaubwürdiger, wenn Sanktionen eintreffen, als wenn sie einfach ausbleiben: Kinder erproben gern diesen Aspekt der Vertrauensbeziehung, und sie vertrauen in diesem Sinne verlässlichen Lehrern mehr als unberechenbaren – selbst wenn der unberechenbare ihnen vordergründig einen Vorteil verschafft. |
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Knut Bleicher,
Das Konzept Integriertes Management,
Campus Verlag (1991).
„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit zu erleichtern, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer“. |
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Progress Design ist ein
Unternehmen
für
Unternehmer.
Basierend auf dem
ProgresSOPHY™
Rahmenwerk wird systematisch Sinn generiert und in lebenden Systemen wirksam gemacht.
Progress Design entwickelt Konzepte – nicht Rezepte – welche für
den Erfolg in der Praxis kompromisslos umgesetzt werden.
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Heinrich Schneider
HSC@progressDesign.ch
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Dies umfasst die Transformation von komplexen Problemen in organisierte Wert-Erzeugung und die stetige Verbesserung der Prozess-Maturität.
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7) Ausbildung von Design-Leadern – Management Unterstützung, Seminare, Kontext-Dialoge und Keynote Referate.
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