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F. David Peat
, Synchronizität, die verborgene Ordnung, Scherz Verlag (1991).
Mit dem I Ging (Buch der Wandlung) erreichte die chinesische Sicht der Synchronizität ihre am weitesten fortgeschrittene philosophische Ausprägung. Die beträchtlichen Sammlungen von Schriften, die sich um das Buch der Wandlung gruppieren, enthalten eine Theorie der Synchronizität und der Anordnung der Harmonien, die in bemerkenswerter Übereinstimmung mit dem im vorliegenden Buch aufgestellten Behauptungen steht.Hinzu kommt, dass das I Ging einen grundlegenden Einfluss auf das Denken von C. G. Jung ausgeübt hat.
Man vergisst leicht, dass das Buch der Wandlung eine Kosmologie, Philosophie und eine Theologie enthält; hinzu kommen bemerkenswerte Einsichten in die Landwirtschaft, in die Psychologie und in eine gute Staatsverwaltung. |
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Albert Einstein
“Vorstellungsvermögen ist wichtiger als Wissen.” |
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Heinz von Foerster,
Sicht und Einsicht,
Carl-Auer-Systeme Verlag (1999).
Die ursprünglichsten und zutiefst persönlichen Prozesse in jedem Menschen, und in der Tat in jedem Organismus, nämlich „Information“ und „Erkenntnis“, werden gegenwärtig durchwegs als Dinge bzw. Güter aufgefasst, also als Substanzen. Information ist natürlich der Prozess, durch den wir Erkenntnis gewinnen, und Erkenntnis sind die Prozesse, die vergangene und gegenwärtige Erfahrungen integrieren, um neue Tätigkeiten auszubilden, entweder als Nerventätigkeit, die wir innerlich als Denken und Wollen wahrnehmen können, oder aber als äusserlich wahrnehmbare Sprache und Bewegung. |
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Hans Rudolf Jost
, Komplexitätsfitness, Verlag A & O des Wissens (2000).
Eben erst haben wir uns an Schlagworte wie „Informationsgesellschaft“ oder „Wissensgesellschaft“ gewöhnt, schon wird der nächste, viel entscheidendere Entwicklungsschritt sicht- und spürbar: Der Schritt zur Imaginationsgesellschaft. Denn wie sollten wir all diese Kommunikationsmöglichkeiten nutzen, wenn die relevanten Inhalte fehlen? Wie sollten wir Wissen bewirtschaften, wenn uns die Imagination fehlt? |
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Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi
, Die Organisation des Wissens, Campus Verlag (1997).
Erstens dreht sich Wissen im Gegensatz zu Information um Vorstellungen und Engagement. Wissen ist die Konsequenz einer bestimmten Einstellung, Perspektive oder Absicht. Zweitens dreht sich Wissen im Gegensatz zu Information um Handeln. Wissen ist immer zweckgerichtet. Und drittens dreht sich Wissen im Gegensatz zu Information um Bedeutung. Es ist kontext- und beziehungsspezifisch.
Streng genommen wird Wissen nur von Einzelpersonen geschaffen. Eine Organisation kann ohne einzelne kein Wissen erzeugen. Die Organisation unterstützt kreative Personen oder bietet Kontexte, die der Wissensschaffung förderlich sind. Wissensschaffung im Unternehmen muss daher als Prozess verstanden werden, der das von einzelnen erzeugte Wissen verstärkt und es im Wissensnetz des Unternehmens verankert. |
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Frederic Vester
, Die Kunst vernetzt zu denken, Deutsche Verlags-Anstalt (2000
).
In der Tat befinden wir uns zur Jahrtausendwende an einem wirklich evolutionären Scheideweg, was unser Denken und damit auch unsere Denkmaschinen betrifft. Unser Gehirn jedenfalls ist nicht in der Lage, eine über globale Netze angebotene Informationsfülle zu verarbeiten, geschweige denn sinnvoll damit umzugehen. Dementsprechend sieht man sich gezwungen, die von den Datenbanken einströmenden Informationen nicht von Menschen, sondern wiederum von Computern entgegenzunehmen und verarbeiten zu lassen. Uns selbst bringt das keinerlei Bereicherung, weder an Wissen noch an Einsicht. Die Information geht durch eine solche Automatisierung schlichtweg an uns vorbei. |
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Christof Schmitz und Betty Zucker
, Wissen gewinnt, Metropolitan Verlag (1996).
Auch wenn externe Beobachter die Regeln identifizieren, nach welchen ein guter Manager agiert, ist damit noch nicht gesagt, dass irgendein anderer es ebenso gut machen kann. Es gibt ein Wissen, das nur im konkreten Tun verkörpert ist. Abstrakte Konzepte, Theorien, Begriffe, intellektuelle Instrumente sind Mittel, um dieses aktive, wissende Tun zu disziplinieren und zu lenken. Sie ersetzen das Tun aber nicht. |
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Lao-tse,
Tao-Tê-King,
Reclam (1974).
Wer die Menschen kennt, der ist klug;
Wer sich selber kennt, ist erleuchtet.
Wer andere Menschen besiegt, hat Gewalt;
Wer sich selbst besiegt, der ist stark.
Wer Genügen kennt, der ist reich;
Wer vorgeht mit Gewalt, der hat Willen.
Wer seinen Platz nicht verliert, der dauert;
Wer stirbt, ohne zu vergehen, lebt immerdar. |
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