Weisheit



Visitenkarte

www.ProgresSOPHY.com


Albert Einstein, Mein Weltbild, Ullstein (1977).

Welches ist der Sinn unseres Lebens, welches der Sinn des Lebens aller Lebewesen überhaupt? Eine Antwort auf diese Frage wissen, heisst religiös sein. Du fragst: Hat es denn überhaupt einen Sinn, diese Frage zu stellen? Ich antworte: Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig.


Heinrich Schneider

Weisheit fragt nach dem Sinn. Sie ist das Wissen um wesentliche Wahrheiten und kann als „Wissen vom Sein“ bezeichnet werden. Die Addition von Fachwissen ergibt niemals Weisheit. Weisheit akzeptiert Nicht-Wissen (Sokrates: „Ich weiss, dass ich nichts weiss“). Weisheit schliesst Masshalten ein, was zu Gleichgewicht führt.

 

Weisheit bringt Mensch und Sache in Einklang. Sie sucht bei Prozessen „Ruhe in der Bewegung“ und bei Strukturen die „Einheit in der Vielfalt“. Abläufe erfolgen rhythmisch, die Beteiligten operieren synchron, die gemeinsame Wirkung wird kohärent.

 

Weisheit ist sich bewusst, dass Denken vor Handeln kommt und die Grundlage für richtiges Denken ein organisiertes und klares Bewusstsein ist. Die Fähigkeit das eigene Bewusstsein - und das anderer - besser zu organisieren und die Aufmerksamkeit, die psychische Energie richtig durch das Bewusstsein zu navigieren, kennzeichnet Weisheit.

 

Weisheit erfordert Vielseitigkeit, ansonsten ist kein genügendes Urteilsvermögen gegeben. Schon Konfuzius meinte: „Nenne keinen weise, ehe er nicht bewiesen hat, dass er eine Sache von wenigstens acht Seiten her beurteilen kann.“

 

Weisheit ist ein sehr wichtiger menschlicher Wert, dessen Verbesserung durch die Nutzung des ProgresSOPHY™ Rahmenwerks gefördert wird. Weisheit ist natürlich ein Grundwert und fester Bestandteil des ProgresSOPHY™ Rahmenwerks. Durch diese Selbst-Bezüglichkeit werden bei Gestaltungsprozessen die im ProgresSOPHY™ Rahmenwerk enthaltenen Werte immer wieder erzeugt und verstärkt. Ein immerwährendes Wachstum ist die Folge. Mit dem ProgresSOPHY™ Rahmenwerk, werden sich selbst immer wieder erzeugende Systeme geschaffen, welche strukturell driften und damit sich laufend anpassen und optimale Wirkung erzielen können.


Lao-tse, Tao-Tê-King,   Reclam (1974).

Erst seit auf Erden

Ein jeder weiss von der Schönheit des Schönen,

Gibt es die Hässlichkeit;

Erst seit ein jeder weiss von der Güte des Guten,

Gibt es das Ungute.

 

Wahrlich:

Sein und Nichtsein entspringen einander;

Schwer und Leicht bedingen einander;

Lang und Kurz vermessen einander;

Hoch und Tief erzwingen einander;

Die Stimme fügt sich dem Ton im Chor;

Und ein Danach folgt dem Zuvor.

 

Deshalb der Heilige Mensch:

Er weilt beim Geschäft des Ohne-Tun,

Er lebt die Lehre des Nicht-Redens.

Die zehntausend Wesen werden geschaffen von ihm,

Doch er entzieht sich ihnen nicht.

Er zeugt, aber besitzt nicht;

Er tut, aber baut nicht darauf.

Ist das Werk vollendet, verweilt er nicht dabei.

 

Wohl! Nur dadurch, dass er nicht verweilt,

Ist nichts, das ihm entginge.


Fritjof Capra , Das Tao der Physik, Scherz Verlag (1995).

Die Chinesen glauben andererseits nicht nur, dass Fliessen und Wandel das Wesen der Natur ausmachen, sondern auch, dass es konstante Strukturen in diesem Wandel gibt, die der Mensch beobachten soll. Der Weise erkennt diese Strukturen und richtet sein Handeln danach aus. Damit wird er „eins mit dem Tao“, lebt in Harmonie mit der Natur und hat Erfolg mit allem, was er unternimmt.

 

Das Hauptmerkmal des Tao ist die zyklische Natur seiner unaufhörlichen Bewegung und Wandlung. Lao-tzu sagt: „Die Bewegung des Tao ist das Zurückkehren“, und: „Weit gehen heisst zurückkehren.“ Es ist die Vorstellung, dass alle Entwicklungen in der Natur, in der physischen Welt und in der menschlichen Situation zyklische Strukturen des Kommens und Gehens, der Ausdehnung und der Kontraktion aufweisen.



Danke für Ihre Aufmerksamkeit!





 
 
© 2006 by Progress Design – Web-Design by Progress Design – Web-Technology by akweb